Leprakranke vor Ihren Hütten. ( Foto 2005)

 

Der Dorfchef mit seiner akuten Krankheit 2001

 

Übergabe der Spende an den Dorfchef 2013

Das Lepradorf D'AKATA DZOK

Bei der ersten Reise 2001 haben wir das Lepra-Dorf  D’Akata Dzok  besucht.  Lepra, eine Armutskrankheit ähnlich wie Tuberkulose, ist in Togo auch heute noch gegenwärtig.  Werden Familienangehörige leprakrank, ziehen diese Familien in ein Lepradorf um, da sie in ihren Dörfern nicht bleiben dürfen. Dadurch sind die Lepradörfer entstanden, in denen gesunde Familienangehörige mit Kranken zusammenleben.  Die bakteriell verursachte Krankheit ist beim Entdecken und auch im fortgeschrittenen Zustand mit einfachen Medikamenten heilbar.

Unter dem Eindruck der vielen Kranken mit verschiedensten Verstümmelungen an den Extremitäten haben wir 2001 beschlossen, das Dorf regelmäßig zu unterstützen und zu besuchen.  Jährlich wurde ein Betrag von etwa  1000 €  für Medikamente und für die Behandlung der Kranken zur Verfügung gestellt.  Wir haben auch viele spezielle Einzelspenden für dieses Dorf bekommen.

Da das Dorf in den letzten fünf Jahren durch die schlechten Straßenverhältnisse für uns während unserer Reisen nicht mehr erreichbar war, waren wir froh, dass wir 2013 das Dorf wieder besuchen konnten.  Der Dorfvorsteher, immer noch derselbe wie beim letzten Besuch, berichtete uns von den Fortschritten in seinem Dorf.  Durch den Einsatz der Medikamente und die  richtigen Behandlungen  der Kranken konnten inzwischen alle Dorfbewohner geheilt werden. Ein Teil ist wieder in die Stammdörfer zurückgezogen,  die meisten Familien sind aber geblieben und führen ein normales Leben. Neuerkrankungen gibt es seit einem Jahr nicht mehr. Dieses ist nicht unwesentlich auf unsere finanzielle Unterstützung zurückzuführen