Schüler bei der Begrüßung.

 

Das von uns finanziertes Schulgebäude.

 

Begrüßung beim Besuch 2010

 

Der Neubau des Gymnasiums in Adjengré

Das bisher größte unterstützte Projekt ist der Neubau eines Gymnasiums in Adjengré.

Häuptling Akata hatte diesen Neubau sicher schon lange auf seiner Liste stehen. Ihm fehlte lediglich das Geld, um anzufangen. Akata hatte die Zusage von der Schulbehörde in Sotouboua, dass der Staat ihn beim Bau des Gymnasiums unterstützen würde. Bedingung war allerdings, dass er zuvor in Eigenleistung zwei Gebäude erbaute. Nachdem wir ihm unsere grundsätzliche Unterstützung zugesagt hatten,  wurde der Bau begonnen.  Das gesamte Dorf stellte selbst Steine her und half  beim Bau der ersten zwei Gebäude. Die Finanzierung der Materialien wurde von uns übernommen. Nach etwa einjähriger Bauzeit waren schließlich die ersten beiden Gebäude fertiggestellt und der erste Schulbetrieb konnte beginnen.  Die staatliche Schulbehörde übernahm anschließend den Bau und die Finanzierung der vier weiteren Gebäude. Inzwischen werden an dieser Schule über 800 Jugendliche unterrichtet und das Gymnasium ist eine feste Institution für die gesamte Region geworden.  Der laufende Betrieb wird vom Schulgeld und der Schulbehörde finanziert.  Diese Schule ist natürlich bei jeder Reise ein wichtiger Anlaufpunkt für die Reiseteilnehmer. Dabei kommt immer wieder zum Ausdruck, dass die Schule nur mit unserer Anschubfinanzierung erstellt werden konnte.  Auch hier sind die 45.000 €, die der Togo-Förderverein investiert hat, für die gesamte Region gut angelegt. 

Der laufende Schulbetrieb wird weiterhin vom Reckenberg-Berufskolleg  in Rheda-Wiedenbrück unterstützt. Das von den Schülern gesammelte Geld wird direkt für Materialien im Schulbetrieb verwendet.  Kontakte zwischen Schülern beider Schulen sind leider bisher  wegen der sprachlichen Probleme und der fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten nur spärlich zustande gekommen. An dieser Stelle gibt es noch viel zu tun.