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Wer wir sind
Wir sind eine private Organisation, die sich seit 2001 in der Entwicklungshilfe für Togo in Westafrika engagiert.
Die Stadt Rheda-Wiedenbrück unterstützt seit 1976 den Canton Aouda und seit 1986 den Nachbar-Canton Adjengré in Togo. Diese Aktivitäten möchten wir ergänzen und intensivieren.
Wir arbeiten ehrenamtlich. Wir sorgen dafür, dass die gesammelten und gespendeten Gelder direkt in Togo eingesetzt werden.
Reisen nach Afrika werden von uns privat und nicht vom Verein finanziert.
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Was wir wollen
Wir wirken mit an der Veränderung der Lebensverhältnisse der Menschen im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Wir arbeiten dort, wo große Hilfsorganisationen nicht tätig sind.
Wir unterstützen den Aufbau einer lebensnotwendigen Infrastruktur und die Durchführung von Projekten zur Verbesserung der Lebensmöglichkeiten der Menschen.
Wir fördern Aktionen zu Gunsten bedürftiger Kinder und fördern die Ausbildung junger Menschen in handwerklichen Berufen.
Wir unterstützen Eigeninitiativen in Togo im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe.
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Was Sie tun können
Werden Sie Mitglied unseres Togo-Fördervereins.
Unterstützen Sie unsere Arbeit durch aktiven Einsatz bei Sammelaktionen oder durch Zahlung von Spenden.
Werben Sie für uns.
Beiträge und Spenden sind steuerabzugsfähig.
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Vorstand/Satzung
Vorstandsmitglieder des Togo-Fördervereins Rheda-Wiedenbrück e.V.
(Stand: 27.04.2010)

(von links: Brökelmann, Depenbusch, Erlemann, Richter, Baumann, Jasper, Löhner, Zielke, Lohse)
Erster Vorsitzender:
Helmut Löhner, Stadtdirektor a. D.
Goldkuhlestr. 8, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Erster Stellvertreter des Vorsitzenden:
Heinz-Dieter Brökelmann, Ingenieur
Merianstr. 14, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Zweiter Stellvertreter des Vorsitzenden:
Dr. Karlbernhard Jasper, Oberstudiendirektor
Händel-Str. 2, 59302 Oelde
Dritter Stellvertreter des Vorsitzenden:
Arndt Richter, Studiendirektor
Im Schilffeld 59, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Kassenführer:
Andreas Baumann, Studienrat
Wasserforthstr. 23, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Beisitzer:
Christiane Depenbusch, Lehrerin,
Adelheidstr. 9, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Renate Erlemann, Studienrätin
Lümernweg 23, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Prof. Dr. Volker Lohse, Dozent,
Werraweg 77, 33689 Bielefeld
Dieter Zielke, Kaufmann
Bolzenmarkt 15, 33397 Rietberg
Hier finden Sie die Satzung (29 KB, pdf) des Togo-Fördervereins Rheda-Wiedenbrück e. V..
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Vereinsgeschichte
Anlass für das Engagement Rheda-Wiedenbrücks in der kommunalen Entwicklungshilfe gab eine Aktion "Dritte Welt" der evangelischen und katholischen Kirchen der Stadt.
Der Rat der Stadt beschloss im Dezember 1975 nach Verabschiedung des Haushaltsplanes 1976 an eine noch zu bestimmende hilfsbedürftige Gemeinde in der "Dritten Welt" 3.000 DM zu überweisen.
Bei der Suche nach einer hilfsbedürftigen Gemeinde half der Rheda-Wiedenbrücker Agraringenieur in der Entwicklungshilfe tätige Johann-Heinrich Brüning. Der Landwirtschaftsexperte arbeitete seit 1973 im Canton Adjengré im Auftrag von "Miserior" an der Förderung des Genossenschaftswesens der dort lebenden Bauern. Zuvor war er zehn Jahre als Entwicklungshelfer in Madagaskar tätig.
Der Entwicklungshelfer Brüning empfahl die Unterstützung von verschiedenen Projekten in Aouda, einem Nachbaramt von Adjengré. Der Grund, weshalb der Experte Aouda und nicht Adjengré vorgeschlagen hatte, war der dortige Häuptling Yélébidjo Samke Badabou, eine aktive und integre Presönlichkeit, die eine korrekte Verwendung der Hilfsgelder garantierte. Schon sein Großvater war bei der Gründung des Dorfes durch die deutsche Kolonialverwaltung 1909 von dem Gouverneur Julius Graf von Zech auf Neuhofen zum Amtschef ernannt worden.
Der damalige Chef von Adjengré war schon mehrere Jahre krank, der Canton spürbar ohne Führung und in mehrere rivalisierende Gruppen zerstritten. Ein neuer Chef kann von den Einwohnern nur gewählt werden, wenn der bisherige Amtsinhaber gestorben oder nach schweren Verfehlungen vom Präsidenten seines Amtes enthoben ist. Für einen neuen Kandidaten ist die Zugehörigkeit zu einer angesehenen Familie notwendige Voraussetzung für seine Wählbarkeit.
Im September 1976 beschloss der Rat der Stadt, die bereit gestellten Mittel von 3.000 DM dem Canton Aouda zu überweisen. Darüber hinaus bekundete er die Absicht, auch in den kommenden Jahren finanzielle Unterstützung in dieser Größenordnung zu gewähren und Kontakte zu Aouda auszubauen.
Der jetzige Amtsinhaber Atchozou Akata, der 1984 nach dem Tod des bisherigen Chefs in Adjengré gewählt wurde, konnte die Differenzen in dem Canton beenden und mehrere Projekte zur Verbesserung der Lebensumstände in Angriff nehmen. Atochozou Akata hat sich 1986 an die Stadt Rheda-Wiedenbrück mit der Bitte gewandt, auch mit Adjengré ein freundschaftliches unterstützendes Verhältnis aufzubauen.
Der Rat der Stadt hat am 10.11.1986 dieser Bitte entsprochen und beschlossen, auch Adjengré jährlich 3.000 DM zu überweisen.
Heute werden beide Cantone von der Stadt Rheda-Wiedenbrück zusammen jährlich mit 5.000 Euro unterstützt. Gruppen und Privatpersonen in Rheda-Wiedenbrück engagierten sich für die kommunale Entwicklungshilfe und sammelten mit viel Kreativität beträchtliche Spendensummen.
So hat seit 1986 die Schülerschaft des Ems-Berufskollegs in Rheda-Wiedenbrück mit einer Realschule in Aouda eine Partnerschaft aufgebaut. Zur Unterstützung dieser Schule werden jährlich zur Weihnachtszeit beträchtliche Gelder gesammelt. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Bielefeld hat in den Jahren 1986, 1992 und 1999 unter Leitung von Prof. Dr. Volker Lohse im Rahmen von Studienprojekten Togo besucht. Auf diesen Reisen konnten die mit der finanziellen Hilfe der Stadt realisierten Projekte in kritischen Augenschein genommen werden.
Im Jahre 1999 hat erstmals als offizieller Vertreter der Stadt der damalige Stadtdirektor Helmut Löhner zusammen mit seinem damaligen Pressesprecher Fritz-Wilhelm Held auf einer Privatreise unter Leitung von Prof. Dr. Volker Lohse die beiden Cantone in Togo besucht, um sich über die Wirkung städt. Hilfen in dem Entwicklungsland zu informieren.
Auf einer weiteren Informationsreise nach Aouda und Adjengré im Jahre 2001 konnten Stadtdirektor a.D. Helmut Löhner und der ehemalige Geschäftsführer des Gewerbevereins Wiedenbrück, Heinz-Dieter Brökelmann, Geldspenden von beträchtlichem Umfang übergeben. Auf dieser Reise überzeugten sich die Teilnehmer der Reise vor Ort, wie mit wenigen Geldmitteln die notleidende Bevölkerung des unterentwickelten Landes wirkungsvoll unterstützt werden kann. Kleine Hilfsprojekte sind oft genau so wirkungsvoll wie große Hilfsprogramme riesiger Organisationen. Es kann viel Not gelindert und aktive Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.
Aus diesen Gründen haben die Beteiligten der Informationsreise 2001 am 18. Juni 2001 den Togo-Förderverein Rheda-Wiedenbrück e.V. aus der Taufe gehoben, um die bisherigen Aktivitäten zu ergänzen und zu intensivieren.
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