Schüler bei der Begrüßung.

 

Das von uns finanziertes Schulgebäude.

 

Begrüßung beim Besuch 2010

 

Das Gymnasium in Adjengré

Eines der größten unterstützten Projekte war der Neubau des Gymnasiums in Adjengré.

Häuptling Akata hatte diesen Neubau schon lange auf seiner Liste stehen. Ihm fehlte lediglich das Geld, um anzufangen. Akata hatte die Zusage von der Schulbehörde in Sotouboua, dass der Staat ihn beim Bau des Gymnasiums unterstützen würde. Bedingung war allerdings, dass er zuvor in Eigenleistung zwei Gebäude erbaute. Nachdem wir ihm unsere grundsätzliche Unterstützung zugesagt hatten, wurde mit dem Bau begonnen.  Das gesamte Dorf stellte selbst Steine her und half  beim Bau der ersten zwei Gebäude. Die Finanzierung der Materialien wurde von uns übernommen. Nach etwa einjähriger Bauzeit waren schließlich die ersten beiden Gebäude fertiggestellt und der  Schulbetrieb konnte beginnen.  Die staatliche Schulbehörde übernahm anschließend den Bau und die Finanzierung der vier weiteren Gebäude. Inzwischen werden an dieser Schule über 800 Jugendliche unterrichtet und das Gymnasium ist eine feste Institution für die gesamte Region geworden.  Der laufende Betrieb wird vom Schulgeld und der Schulbehörde finanziert.  Diese Schule ist natürlich bei jeder Reise ein wichtiger Anlaufpunkt für die Reiseteilnehmer. Dabei kommt immer wieder zum Ausdruck, dass die Schule nur mit unserer Anschubfinanzierung erstellt werden konnte.  Auch hier sind die 45.000 €, die der Togo-Förderverein investiert hat, für die gesamte Region gut angelegt. 

Der laufende Schulbetrieb wird seit 2006 vom Reckenberg-Berufskolleg  in Rheda-Wiedenbrück unterstützt. Das von den Schülern gesammelte Geld wird direkt für Materialien im Schulbetrieb verwendet.  So konnten wir auf unserer Reise 2016 die Wünsche der Lehrer und Lehrerinnen sowie der Schüler und Schülerinnen erfüllen und einen Multifunktionskopierer, mehrere Computer, Laserdrucker, Beamer, Papierschneider u. a. übergeben. Um das Land auch nachhaltig zu fördern, wurden alle Geräte und Materialien in Togo von den Spendengeldern gekauft.    

So kann nunmehr ein laufender Kontakt zwischen den Schulen erfolgen. Bisher waren Kontakte zwischen den Schülern und Schülerinnen wegen der sprachlichen Probleme und den fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten schwierig. An dieser Stelle gibt es noch viel zu tun.